Artikel Soretha August 2016 neuDer Verein donum vitae Köln, der am Heumarkt seine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle betreibt, bestätigte seine Vorsitzende Carola Blum im Amt.
Zum fünften Mal in der sechzehnjährigen Geschichte von donum vitae Köln fanden satzungsgemäß Vorstandswahlen statt. Die Mitgliederversammlung sprach sich einstimmig für eine weitere vierjährige Amtszeit des geschäftsführenden Vorstands aus: Carola Blum als Vorsitzende sowie MarieTheres Ley und Josef Winkelheide als stellvertretende Vorsitzende. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Jean Christopher Burger, Renate Canisius, Anne Henk-Hollstein, Ursula Hoffmann, Brigitte Klipper, Dr. Wolfram Landmann, Barbara Reimann und Dr. Klaus Zimmermann.

Artikel KR v.16.06 neuAls Vorsitzende des Vereins Dorium vitae wurde jetzt Carola Blum für eine weitere vierjährige Amtszeit von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt. Stellvertreter sind Marie-Theres Ley und Josef Winkelheide. Donum vitae betreibt am Heumarkt die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle.
2015 konnte das Beratungsteam 1091 Erstberatungen mit 2530 Beratungsgesprächen durchführen. Zu dem fanden 83 sexualpädagogische Veranstaltungen statt. In der ersten Hälfte 2016 sind die Beratungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum enorm gestiegen. (bpo)

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Hier finden sie eine Radiosendung die anlässlich des Papstbesuchs 2011 vom Deutschlandfunk über donum vitae und seine Arbeit in Köln produziert wurde.  Die Sendung wurde am 1.9.2011 um 19:15 Uhr im DLF-Magazin unter dem Titel „Mitten im Leben  - donum vitae neben der katholischen Kirche“ ausgestrahlt.

Um den ca. 5 minütigen Radiobericht zu hörnen klicken Sie einfach auf den Palybutton.



Hier als PDF Downlaod

Und hier das Sendemanuskript: 

Norbert LammertNorbert Lammert / Foto: Gerd Seidel CC BY-SA 3.0
Festrede anlässlich des Festaktes „10 Jahre Donum Vitae“ am 23. Oktober 2009 in Berlin von Prof. Dr. Norbert Lamme, Präsident des Deutschen Bundestages

 

Verehrte, liebe Frau Waschbüsch,
sehr geehrter Herr Präsident des Zentralkomitees, lieber Herr Meyer, meine Damen und Herren,

Ich fang mal ganz vorsichtig an: In wenigen Wochen geht ein Jahr zu Ende, das durch eine bemerkenswerte Serie bemerkenswerter Gedenktage und Festtage gekennzeichnet war, die an herausragende Ereignisse der Geschichte unseres Landes im vergangenen Jahrhundert erinnern, die sich nicht alle in gleicher Weise zum Feiern eignen.

Vor 90 Jahren wurde die Weimarer Reichsverfassung verabschiedet, der erste mutige Versuch, in Deutschland eine parlamentarische Demokratie zu etablieren - ein Versuch, der bekanntlich nach weniger als 14 Jahren zu Ende war.

Vor 80 Jahren ereignete sich die sogenannte Weltwirtschaftskrise, an die zu erinnern es erstaunlich aktuelle Gründe in den vergangenen Monaten gegeben hat.

Vor zehn Jahren beendete die katholische Kirche die Schwangerschaftskonfliktberatung

Es war das Ende der katholischen Schwangerschaftskonfliktberatung und zugleich der Anfang der nicht-kirchlichen Beratung. Im Januar 1998 entschied sich, dass Abtreibungen, trotz Beratung, nicht länger mit den ethischen Auffassungen des Papstes vereinbar waren. Die Kirche überließ nun die Verantwortung anderen wie dem Verein Donum Vitae.

Von Hajo Goertz

Edith, eine Bibliothekarin vom Niederrhein, glaubte sich 1996 in einer ausweglosen Lage:

"Zum Zeitpunkt, als ich feststellte, dass ich schwanger bin, war meine Beziehung in einer sehr kritischen Phase. Und wir haben uns dann auch getrennt trotz des Wissens um ein Kind, das kam. Für mich stellte sich die Frage, bin ich psychisch stabil genug, um dieses Kind austragen zu können, um ihm ein lebenswertes Leben bieten zu können. Das war damals schon eine sehr kritische Situation für mich, und ich habe damals schon mir überlegt oder auch gezweifelt, ob ich dieses Kind austragen könnte."

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